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IT Carve-out: IT-Trennung bei M&A | FHC+P
M&A · Carve-out · Post-Merger

IT Carve-out

IT-Landschaften sauber trennen, ohne den Betrieb zu gefährden

Beim Verkauf oder der Ausgliederung eines Unternehmensteils muss die IT entflochten werden: Systeme, Daten, Verträge, Identitäten und Infrastruktur, unter Zeitdruck und mit klarem Stichtag. FHC+P übernimmt das Projektmanagement für Ihren IT Carve-out: von der Due-Diligence-Unterstützung über TSA-Planung und Day-1-Readiness bis zum vollständigen Cutover. Strukturiert, transparent und mit der Erfahrung aus über 150 IT-Projekten.

Ausgangslage

Der Deal ist unterschrieben, jetzt muss die IT liefern

Ein Carve-out ist für die IT eine Operation am offenen Herzen: Der abzugebende Unternehmensteil hängt an gemeinsamen ERP-Systemen, Verzeichnisdiensten, Netzwerken, Lizenzen und Support-Verträgen. Bis zum Day 1 muss er eigenständig arbeitsfähig sein, häufig überbrückt durch Transitional Service Agreements (TSA), die sauber definiert, bepreist und wieder beendet werden wollen. Wer hier ohne erfahrene Projektsteuerung startet, riskiert Stillstand im Tagesgeschäft, Datenverluste und teure TSA-Verlängerungen. Genau dafür gibt es uns: FHC+P bringt Struktur, Tempo und Verhandlungssicherheit in Ihr Carve-out-Projekt, auf Verkäufer- wie auf Käuferseite.

Leistungen

Vom LOI bis zum letzten TSA-Exit

IT Due Diligence

Vor der Unterschrift wissen, was man kauft oder abgibt: Bewertung der IT-Landschaft, Abhängigkeiten und Verträge des Zielobjekts, Trennungsaufwand und TSA-Bedarf beziffert, Risiken und Deal-Breaker benannt. Das Ergebnis fließt direkt in Kaufpreis- und Vertragsverhandlung ein.

Carve-out-Projektmanagement & PMO

Gesamtsteuerung des IT-Carve-outs: Zielbild, Arbeitspakete, Abhängigkeiten, Stakeholder auf Verkäufer- und Käuferseite. Ein Plan, ein Statusbericht, klare Eskalationswege, auch international und mehrsprachig.

TSA-Design & -Management

Transitional Service Agreements richtig schneiden: Welche IT-Services übergangsweise weiterlaufen, zu welchen Kosten, mit welchen Exit-Kriterien. Wir verhandeln mit, überwachen die Erbringung und steuern den planmäßigen Ausstieg.

System- und Datentrennung

ERP, CRM, Fileshares, Verzeichnisdienste und Postfächer entflechten: Datenmigration mit klaren Qualitätskriterien, Trennung von Mandanten und Identitäten, Aufbau der Ziel-Infrastruktur, DSGVO-konform und revisionsfest dokumentiert.

Day-1-Readiness & Cutover

Der Stichtag ist nicht verhandelbar. Wir planen den Cutover mit Generalprobe, Rollback-Szenarien und Hypercare: Am Day 1 können alle Mitarbeitenden arbeiten, Bestellungen laufen, Rechnungen gehen raus.

Lizenz- und Vertragsentflechtung

Softwarelizenzen, Wartungs- und Providerverträge dem richtigen Rechtsträger zuordnen, Doppelzahlungen und Compliance-Lücken vermeiden. Inklusive Inventur, Neuverhandlung und Übertragungsmanagement.

Security & Compliance im Übergang

Gerade in der Übergangsphase sind Zugriffe und Datenflüsse kritisch: Zero-Trust-Prinzipien, saubere Berechtigungstrennung ab Signing, DSGVO-konforme Datenübergabe und nachvollziehbare Protokolle für Auditoren.

Vorgehen

In vier Phasen zur eigenständigen IT

Phase 1

Analyse & Blueprint

IT-Inventur des Carve-out-Perimeters: Systeme, Schnittstellen, Daten, Verträge, Personal. Daraus entsteht das Zielbild mit Trennungs-Blueprint, TSA-Bedarf und belastbarem Zeit- und Kostenrahmen.

Phase 2

Detailplanung

Arbeitspakete je System und Standort, Migrationsdrehbücher, TSA-Verhandlung, Ressourcen- und Dienstleistersteuerung. Jede Abhängigkeit hat einen Verantwortlichen und einen Termin.

Phase 3

Umsetzung & Cutover

Migrationen, Infrastrukturaufbau und Tests im laufenden Betrieb, Generalprobe, dann der kontrollierte Cutover zum Day 1, mit Rollback-Plan und Hypercare in den ersten Wochen.

Phase 4

TSA-Exit & Stabilisierung

Übergangsservices planmäßig beenden, Restpunkte abarbeiten, Betrieb und Dokumentation an die neue Organisation übergeben. Das Projekt endet erst, wenn die IT eigenständig läuft.

Warum FHC+P

Erfahrung aus den Bausteinen, aus denen ein Carve-out besteht

Ein IT Carve-out ist die Summe vieler Disziplinen, und genau diese Disziplinen haben wir in über 150 Projekten bei Konzernen, Mittelstand und Behörden umgesetzt: ERP-Standardisierung und -Umstellung, kritische Datenmigrationen, Standortumzüge mit sicherheitskritischer Infrastruktur und strukturierte Wissensübergaben. Unsere Projektleiter bringen im Schnitt über 20 Jahre Berufserfahrung mit und arbeiten auf Deutsch und Englisch, auch an internationalen Standorten.

Sie bekommen bei uns keine Folienberatung, sondern Menschen, die den Cutover selbst schon durchgestanden haben: mit Plan B, ruhiger Hand am Stichtag und einem klaren Blick dafür, welche TSA-Kosten vermeidbar sind.

Praxiswissen

Checklisten aus unseren Projekten

Nächster Schritt

Ihr Carve-out hat einen Stichtag.
Wir sorgen dafür, dass er hält.

Sprechen Sie mit uns, bevor die TSA-Uhr tickt: unverbindliches Erstgespräch, ehrliche Einschätzung von Aufwand und Risiken.

Fragen & Antworten

FAQ

Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne direkt über unser Kontaktformular oder per E-Mail.

Was ist ein IT Carve-out? +

Beim Verkauf oder der Ausgliederung eines Unternehmensteils muss dessen IT aus der bestehenden Landschaft herausgelöst werden: Systeme, Daten, Identitäten, Lizenzen und Verträge. Ziel ist, dass der abgegebene Teil zum Stichtag (Day 1) eigenständig arbeitsfähig ist, meist überbrückt durch Transitional Service Agreements (TSA).

Wie lange dauert ein IT Carve-out? +

Das hängt von Systemlandschaft, Datenvolumen und TSA-Umfang ab: einfache Trennungen sind in wenigen Monaten machbar, komplexe ERP-Entflechtungen über mehrere Standorte brauchen typischerweise 6 bis 18 Monate. In der Analyse-Phase erstellen wir einen belastbaren Zeit- und Kostenrahmen, bevor große Zusagen gemacht werden.

Was sind Transitional Service Agreements (TSA)? +

TSA regeln, welche IT-Services der Verkäufer nach dem Stichtag übergangsweise weiter erbringt, zu welchen Kosten und bis wann. Gut geschnittene TSA verschaffen Zeit für den sauberen Aufbau der eigenen IT; schlecht geschnittene werden teuer und zäh. Wir unterstützen bei Definition, Verhandlung und dem planmäßigen Exit.

Arbeitet FHC+P auf Verkäufer- oder Käuferseite? +

Beides. Auf Verkäuferseite strukturieren wir die Trennung und schützen den laufenden Betrieb, auf Käuferseite bauen wir die eigenständige Ziel-IT auf und steuern den TSA-Ausstieg. Wichtig ist eine klare Mandatierung, damit Interessen sauber getrennt bleiben.

Warum FHC+P für das Carve-out-Projektmanagement? +

Weil ein Carve-out aus Disziplinen besteht, die wir seit 2018 in über 150 Projekten umsetzen: ERP-Umstellungen, kritische Datenmigrationen, Standortumzüge mit sicherheitskritischer Infrastruktur und strukturierte Wissensübergaben. Unsere Projektleiter bringen im Schnitt über 20 Jahre Erfahrung mit und arbeiten auch international, auf Deutsch und Englisch.